PRESSESTIMMEN:

Platzkonzert mit dem Musikverein "St. Julianen" bei der Volkspark-Konzertreihe in Kaiserslautern

Er gibt gerne den Ton an: Ralf Worf ist neuer Dirigent des Musikvereins Wörrstadt

WÖRRSTADT - Er ist gekommen, um frischen Wind in das Orchester des Musikvereins Wörrstadt zu bringen. Dabei wollte der neue Dirigent Ralf Worf aus Sprendlingen gar nicht mehr zurück zu den Wörrstädtern. Denn was kaum noch jemand der 29 Aktiven weiß: Ende der 80er Jahre gab der 55-Jährige schon einmal mit dem Taktstock den Ton an. Wie der gebürtige Mainzer gesteht, widerspricht die erneute Übernahme des Dirigats all seinen Grundsätzen. Doch nichts ist mehr im Musikverein, wie es einmal war. Grund genug für Worf, seine Prinzipien über Bord zu werfen, um mit dem Taktstock und flotten Sprüchen neuen Schwung in die Kiste zu bringen.

Das Orchester biete Potenzial, sagt der „neue alte“ Dirigent nach den ersten Proben. Und das sehen auch die Musiker so, die sich mittwochs um 19 Uhr in der Neubornhalle treffen, um sich auf den nächsten großen Auftritt vorzubereiten.

Von wann bis wann der damalige Student die Leitung des Wörrstädter Musikvereins übernommen hatte, da kann sich der Wahlsprendlinger nicht mehr genau dran erinnern. Gut erinnern kann er sich hingegen an die Namen der damaligen Musiker, die ihm beim Durchblättern der Vereinschronik in den Blick kommen. Wieso er Ende der 80er Jahre den Taktstock einpackte und Wörrstadt den Rücken kehrte? „Es hat einfach nicht mehr gepasst“, sagt Worf. An diesem Prinzip halte er auch in Zukunft fest: „Wenn es keinen Spaß mehr macht, bin ich weg.“ Was wie eine Drohung klingt, können die Wörrstädter Musiker nur befürworten. „Schlechte Proben wollen wir keine“, sagt der Schriftführer des Musikvereins, Hans-Joachim Hinkel. Doch danach sieht es aktuell nicht aus. „So viel Spaß wie aktuell hatten wir selten“, berichtet die Vorsitzende Eva Dieter-Meuser und denkt dabei insbesondere an die erste Probe, als Worf und die Musiker aus dem Strahlen gar nicht mehr rauskamen, nachdem der letzte Ton des Abends verklungen war. Und mit diesem Auftakt im Hinterkopf lässt sich der Sprendlinger Musikschulinhaber dazu hinreißen zu sagen: „Ich bleibe länger.“

Doch wann macht es Spaß, den Ton anzugeben? Und wann ist die Luft raus und damit auch die Zeit gekommen zu gehen? Für den studierten Schlagzeuger liegt das auf der Hand. „Als Dirigent kann ich die Strippen ziehen und das Orchester so klingen lassen, wie ich möchte“, sagt der Musikschullehrer. Es gehe ihm darum, das Beste aus seinen Musikern herauszuholen. Wohl wissend, dass er immer nur so gut ist, wie das Orchester bereit ist, mitzumachen.

 

Und Wörrstadt hat Lust, versichert Hinkel. Mit einem Durchschnittsalter von 24 Jahren ist der aktive Teil des Musikvereins zwar sehr jung, aber alles andere als ein Nachwuchsorchester. Das habe er in der ersten Probe schon gemerkt, sagt Worf. „Hier wünschen sich 17-Jährige, dass wir Saturday Night Fever spielen. Als ich 17 war, ist gerade der Film rausgekommen“, zeigt sich der Dirigent beeindruckt.

Beeindruckt hat ihn auch das Können des Jungorchesters. Ob beim Böhmischen Traum oder bei Stücken von Marius Müller-Westernhagen – technisch haben die Musiker einiges drauf. Und das will Worf spätestens beim Saulheimer Straßenfest am Vatertag unter Beweis stellen. Denn: „Wir berieseln die Zuhörer nicht nur. Wir holen sie ab und unterhalten sie.“ Was Worf dafür braucht? Einen Taktstock, ambitionierte Musiker, die Spaß am Musizieren haben, und ein Mikrofon. Vor allem von zweiterem könne es nicht genug geben.

Gute Gelegenheit, ein neues Instrument zu lernen

Und deswegen rufen Hinkel und Dieter-Meuser dazu auf, Mut zu fassen: „Die Proben beginnen jetzt erst. Eine bessere Gelegenheit, die alte Passion wieder aufleben zu lassen oder gar ein neues Instrument zu lernen, gibt es nicht“, sagt Hinkel, der selbst erst vor fünf Jahren zum Saxofon gegriffen hat.

Bericht von Pascal Schmitt in der AZ vom 03.03.2018

Dirigent sagt Ade

Ralf Worf benennt mangelnde Beteiligung an Übungsstunden als Grund

Dirigent Ralf Worf (li.) verlässt die Kolping Kapelle Stromberg. Für seine Verdienste sprach ihm Vorsitzender Norbert kessel Dank und Anerkennung aus. Foto: Kolpingkapelle
STROMBERG/MÜDEN - (bhw). Nach fast zwölf Jahren legte Ralf Worf sein Amt als Dirigent der Kolpingkapelle Stromberg nieder. „Der Rücktritt kam nicht überraschend“, erklärt Norbert Kessel, der Vorsitzende der Kolpingkapelle Stromberg. Schon seit Längerem habe Worf seine Unzufriedenheit über die mangelnde Beteiligung an den Übungsstunden geäußert. „Es fehlten mitunter in den Proben ganze Register“, weiß auch der Vorsitzende. Auf eigenen Wunsch habe der Dirigent nun zum Jahresende die Kapelle verlassen. Nach Worfs Meinung sei der Wechsel notwendig, es habe einfach nicht mehr gepasst. Beiderseits machte man aber deutlich, dass man nicht im Bösen auseinander gegangen sei. Im Gegenteil: Kessel lobte die Arbeit des scheidenden Dirigenten ausdrücklich. „In seiner Zeit als Dirigent hat die Kapelle eine enorme musikalische Steigerung erlebt.“ Nach fast zwölf Jahren können sich aber bei allem gemeinsamen Erfolg auch schon mal Abnutzungserscheinungen einschleichen.

Im Zuge des letzten gemeinsamen Auftrittes in Müden an der Mosel bedankte sich der Kolpingvorsitzende im Namen von Vorstand und allen Musikern herzlich bei Worf für dessen hervorragende Arbeit.

Eine Zeit der Dirigentenvakanz wird es in Stromberg trotz des Endes der Ära Worf nicht geben. Da man bereits seit Längerem wusste, dass Worf die Kolpingkapelle verlassen wird, hatten die Verantwortlichen Gelegenheit, nach einem Nachfolger zu suchen. Diesen hat man in Mathias Scholl aus Bingen gefunden, der das Stromberger Orchester künftig leiten wird.

Bericht in der AZ vom 16.12.2015

Neuer Leiter des Blasorchesters

OBER-OLM -(red). Das Blasorchester des Quartett-Vereins Ober-Olm steht unter neuer Leitung. Nach dem Ausscheiden von Hubert Holik, der dem Orchester elf Jahre lang vorstand, ist es gelungen, mit Ralf Worf einen Nachfolger zu gewinnen. Er ist seit über 25 Jahren als Dirigent und Alleinunterhalter auf der Bühne zu Hause und leitet eine eigene Musikschule in Sprendlingen. Erfreulich ist, dass der gewohnte Probentag beibehalten werden kann - donnerstags von 20 bis 22 Uhr im Vereinshaus in der Obergasse. Interessierte Musiker sind eingeladen, Probenluft zu schnuppern

 

Bericht in der AZ vom 30.04.2015

Neuer Dirigent beim "St. Julianen" Guntersblum

Der neu Dirigent Ralf Worf bei seinem ersten Einsatz. Bild: Musikverein "St. Julianen"

GUNTERSBLUM-(red) Dreiundzwanzig Jahre leitete er sehr erfolgreich die musikalischen Geschicke des Musikvereins „St. Julianen“ Guntersblum: Dirigent Ernst Kolling. Neben dem Großen Orchester des Vereins und dem „Orchesters 2000“ war er auch verantwortlich für die Nachwuchsschulung und die Einzelausbildung für Trompeten und Flügelhörner.

Zum Jahreswechsel hat nun Ernst Kolling auf eigenen Wunsch den Dirigentenstab des großen Orchesters abgegeben. Der Vorstand des Musikvereins dankt ihm für seine hervorragende musikalische Arbeit. Gleichzeitig freuen sich die Musiker und Musikerinnen nach intensiver Suche, einen neuen musikalischen Leiter für das Orchester präsentieren zu können:

Herr Ralf Worf, gebürtiger Mainzer, Schlagzeuger, Keyboarder und Leiter einer Musikschule in Sprendlingen.   Sein Credo: Musik als Hobby muss Spaß machen!

Sein Debüt als neuer Dirigent hat er bereits überaus erfolgreich absolviert: Bei den letzten beiden Sitzungen des CVG Guntersblum spielte die Julianen-Hauskapelle unter seiner Leitung. Nicht nur Sitzungspräsident Peter Muth, auch Vorsitzender Dieter Schowalter und nicht zuletzt die Sitzungsbesucher zeigten sich vom neuen Orchestersound begeistert.

Nun widmet sich Ralf Worf mit Elan der musikalischen Feinarbeit bei den wöchentlichen Orchesterproben. Dies ist auch absolut notwendig, denn zum Jahreskonzert des Musikvereins am Samstag, den 2. Mai (Termin unbedingt vormerken!) soll bereits ein anspruchsvolles Konzertprogramm unter dem Motto „Große Orchester dieser Welt“ präsentiert werden. Man darf auf dieses musikalische Highlight von „St. Julianen“ und seinem Dirigenten gespannt sein!

Übrigens: Der Musikverein sucht immer Mitspieler für sein Orchester. Wer also schon mal ein Instrument (vorzugsweise ein Blasinstrument, gerne auch Gitarre oder Keyboard) erlernt hat und Lust hat, dieses schöne Hobby wiederaufzunehmen, ist gerne willkommen. Probestunden immer dienstags ab 19.30 Uhr in der Elisabethenschule Ludwigshöhe oder kurzer Anruf bei Ortwin Hess, Tel. 1377.

Habe ich ihr Interesse geweckt?

Musikschule Sprendlingen

Ralf Worf
Schimmertstraße 6
55576 Sprendlingen

06701 / 7058

 

ralf.worf@t-online.de